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Busfahrertreff.de +++Anmeldung im Forum wieder per Registrierungsformular möglich+++Busfahrertreff.de » Corona 2020 » Corona - Politik und Medien » Alarmstufe Rot: Branche demonstriert Zusammenhalt » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Alarmstufe Rot: Branche demonstriert Zusammenhalt
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manfred manfred ist männlich
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Alarmstufe Rot: Branche demonstriert Zusammenhalt Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Am kommenden Mittwoch, 28. Oktober 2020, findet in Berlin eine gemeinsame Großdemonstration von Tourismus-, Gastronomie- und Veranstaltungswirtschaft statt. Unter dem Motto „Alarmstufe Rot“ beginnt die Demo um 12.05 Uhr („Fünf nach Zwölf“).

Für die Touristikwirtschaft sind unter anderem die Gütegemeinschaft Buskomfort (GBK), der RDA Internationaler Bustouristik Verband sowie der Deutsche Reiseverband (DRV) dabei. „Die größten Probleme mit den derzeitigen Hilfsprogrammen bestehen darin, dass sie sich nicht am wirklichen Bedarf der Unternehmen orientieren“, heißt es in einer Pressemitteilung der Initiative #AlarmtstufeRot. Nach der ersten Hauptstadtdemonstration der Veranstaltungswirtschaft am 9. September wird diesmal im Schulterschluss protestiert.

Der Forderungskatalog umfasst folgende Hauptpunkte:

Eine Ausweitung der Überbrückungshilfen
Die Anpassung und Verbesserung der Kreditprogramme
Die Ausweitung des steuerlichen Verlustrücktrags
Die Anpassung des Kurzarbeitergeldes (KUG)
Die Änderung und Heruafsetzung des EU-Beihilferahmens


Quelle: BUSfahrt
27.10.2020 12:22 manfred ist offline E-Mail an manfred senden Beiträge von manfred suchen Nehmen Sie manfred in Ihre Freundesliste auf
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Demo in Berlin: BDO rät von Teilnahme ab Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Der BDO hat in seinem aktuellem Rundschreiben aus Sachgründen nachdenken Busunternehmen von der Teilnahme an einer Demonstration der Veranstaltungs- und Tourismuswirtschaft am 28. Oktober in Berlin abgeraten. Die Durchsetzungskraft der Interessen der Busbranche gegenüber Politik und Öffentlichkeit drohe durch die Veranstaltung geschwächt zu werden. Achsoo

Das aktuelle Infektionsgeschehen in Deutschland sei äußerst besorgniserregend. Politik und Medien rufen laut BDO vor diesem Hintergrund wiederholt dazu auf, öffentliche Aktivitäten einzuschränken und den Bewegungsradius möglichst klein zu halten. Die Durchführung einer Großveranstaltung in Berlin steht nach Auffassung des Verbands im Widerspruch zu diesen Prämissen. Es drohten mit einer Demonstration daher Image-Schäden für die Branche.

Das Ansehen des Busgewerbes sei zudem aktuell bereits leider partiell gefährdet, wie die Medienberichterstattung über die Rolle von Busunternehmen in der sogenannten Querdenker-Bewegung beispielhaft zeige. Jede Form von Auftreten, das als nachteilig für den Gesundheitsschutz eingestuft werden könnte, sollte in der jetzigen Lage vermieden werden, um die über Jahrzehnte aufgebaute Reputation der Branche zu schützen. Ein Verzicht auf eine Demonstration sei nicht zuletzt auch wichtig für das Auftreten der Branche gegenüber der Politik. Aktuell liefen die Verhandlungen zu einer Fortsetzung beziehungsweise Ausweitung der Überbrückungshilfen mit dem Bundeswirtschaftsministerium sowie die Gespräche zur Fortführung des Bustouristik-Rettungsprogramms mit dem Bundesverkehrsministerium.

„Für die Durchsetzung unserer Interessen in diesen Fragen stellt eine Demonstration aktuell nicht das richtige Mittel dar. Vielmehr gilt es jetzt als lösungsorientierter Gesprächspartner aufzutreten. Diese Rolle wird der BDO weiter einnehmen und Vorschläge im Sinne der privaten Busunternehmen einbringen. Zahlreiche politische Hintergrundgespräche in den letzten Wochen haben gezeigt, dass wie hierbei auf einem guten Weg sind“, heißt es weiter in dem Rundschreiben. „Wie wir im Sommer mehrfach gezeigt haben, können Demonstrationen ein geeignetes Mittel für den Kampf für die Busbranche sein. Es ist jedoch ein Mittel, dass nur zum richtigen Zeitpunkt seine Wirkung entfalten kann – und auch nur selten zum Einsatz kommen darf, da sonst ein Abnutzungseffekt in der Öffentlichkeit einsetzt. Die Busunternehmen sollten diese Durchsetzungskraft nur als letztes Mittel einsetzen, wenn es dabei gezielt um die spezifischen Interessen der eigenen Branche geht. Achsoo Bei der Demonstration am 28. Oktober würden sie aber auf der Straße Druck machen auch für Reisebüros, Restaurants, Musik-Veranstalter oder Hotels. Unsere spezifischen Interessen drohen unterzugehen“, so die klare Begründung des BDO. nachdenken Denker


Quelle: BUSfahrt / bdo

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von manfred: 27.10.2020 12:29.

27.10.2020 12:28 manfred ist offline E-Mail an manfred senden Beiträge von manfred suchen Nehmen Sie manfred in Ihre Freundesliste auf
Bernd Kurze Bernd Kurze ist männlich
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Die letzten beide Sätze sind der Hit...

Der bdo weiß aber schon dass Busreisen OHNE Gastronomie, Veranstalter, Reisebüros usw nicht funzen.

... wer sowas schreibt

Zitat:
Ein Verzicht auf eine Demonstration sei nicht zuletzt auch wichtig
für das Auftreten der Branche gegenüber der Politik.


... muss ja schon ne Menge erreicht haben bei der Politik

__________________
Grüße aus dem Barnim - Bernd
27.10.2020 21:57 Bernd Kurze ist offline E-Mail an Bernd Kurze senden Homepage von Bernd Kurze Beiträge von Bernd Kurze suchen Nehmen Sie Bernd Kurze in Ihre Freundesliste auf
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Genau, wer fährt denn die Leute zu den Veranstaltungen, Events Schiffen oder Messen???
Alle brauchen auch die Reisebusse, deswegen ist "Wörlitz Tourist" nicht nur mit Reisebüroangestellten sondern auch mit 5 Reisebussen (einen fahre ich) dabei.
Bernd wir sehen uns cool winken

__________________
Gruß Steffen
aus der Hauptstadt

28.10.2020 08:32 Berliner ist offline E-Mail an Berliner senden Beiträge von Berliner suchen Nehmen Sie Berliner in Ihre Freundesliste auf
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Gewisse Verbände u. deren "Funktionäre"(... "funktionieren" wie die Politik es wünscht Ja ) sind halt auch nicht anders als die politischen Parteien/Politiker (immer ordentlich kungeln für die eigenen/persönlichen Interessen Ja ) Nixverstehennixwissen Denker nachdenken

Gutes, erfolgreiches Zusammentreffen/gelingen in Berlin und bleibt gesund Daumenhoch winken
28.10.2020 09:01 manfred ist offline E-Mail an manfred senden Beiträge von manfred suchen Nehmen Sie manfred in Ihre Freundesliste auf
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Demo Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo zusammen, Hallo Steffen,

viel Erfolg ich drücke die Daumen.

Gruß Karl
28.10.2020 13:02 Karl ist offline E-Mail an Karl senden Homepage von Karl Beiträge von Karl suchen Nehmen Sie Karl in Ihre Freundesliste auf
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Alarmstufe Rot - Demo der Veranstaltungsbranche Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Bei der zweiten Großdemo der Veranstaltungsbranche demonstrierten in Berlin Vertreter der Gastro- und Eventbranche zusammen mit dem RDA für gezieltere Hilfen und abgestufte Maßnahmen bei der Bekämpfung der Pandemie.

Der Tag der zweiten Großdemonstration der Gastro- und Eventbranche am 28. Oktober hätte passender nicht gewählt sein können. An diesem Mittwoch haben sich Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten auf neue einschneide Schritte seit dem großen Lockdown im Frühjahr während einer Bund- Länderkonferenz geeinigt. Politik und Medien sprechen von "Lockdown light" bzw. "Wellenbrecher Lockdown", tatsächlich aber sind die Einschnitte ähnlich hart wie im Frühjahr.

Und so konnte das Motto #OnFire der Demo am Brandenburger Tor wie ein Synonym für die derzeitige Lage der gesamten Veranstaltungswirtschaft verstanden werden. Aufgerufen hatte das Aktionsbündnis #AlarmstufeRot gemeinsam mit dem DEHOGA Bundesverband sowie dem BTW, DRV, RDA, gbk, asr und VIR (Verband Internet Reisevertrieb). Mehrere Tausend Menschen zogen vom Roten Rathaus in Berlin Mitte über die Straße Unter den Linden bis zum Brandenburger Tor. Gleichzeitig fuhr ein Korso aus Trucks, Bussen und Fahrzeugen der Veranstaltungswirtschaft vom Olympiastadion über den Kurfürstendamm, den Potsdamer Platz vorbei am Brandenburger Tor bis zur Straße des 17. Juni. Etwa 150 Busse beteiligten sich an der Veranstaltung, zu der der RDA die Busbranche gezielt aufgerufen hatte.

Mit Grund, denn die Veranstaltungswirtschaft in Deutschland ist als sechstgrößter Wirtschaftszweig mit über einer Million direkt Beschäftigten und einem direkten Beitrag zum BIP in Höhe von rund 150 Mrd. Euro jährlich ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Über einen Kernumsatz von rund 130 Mrd. Euro hinaus veranlasst die Branche mit mehr als 264 Mrd. Euro rund das Doppelte an veranstaltungsbezogenen Ausgaben im Jahr. Ein wesentlicher Teil dieser so genannten Peripherieumsätze generiert die ebenfalls besonders stark von der Pandemie belastete Tourismuswirtschaft, die mit 3 Millionen Arbeitsplätzen einen Umsatz von rund 290 Mrd. Euro generiert. Diese enge Verflechtung ist es auch, die die größten Verbände und Initiativen der Branchen dazu veranlasst, in einer gemeinsamen Protestaktion in Berlin aufzutreten, um von der Bundesregierung gezielte Maßnahmen zur Rettung einzufordern.
Die größten Probleme mit den derzeitigen Hilfsprogrammen bestehen darin, dass sie sich nicht am wirklichen Bedarf der Unternehmen orientieren. Mehr als Versprechen, für die Belange der gebeutelten Branche zu kämpfen, gaben die anwesenden Politiker nicht ab. Dass genug geredet wurde, wurde unter anderem bei der Ansprache von Claudia Roth klar, als lautstarke Buhrufe auf die Bühne schallten. Entsprechend hart und schonungslos dagegen die Statements von Tote Hosen-Frontman Campino und Entertainer Dieter Hallervorden. Der las zudem einen erweiterten Forderungskatalog vor, in dem eine Corona-Abgabe von den Krisengewinnern Amazon oder Lieferando gefordert wurde.

Für Knut Schröder, Busunternehmer aus Brandenburg, war es selbstverständlich, in Berlin mit zwei Bussen dabei zu sein. Zusammenhalt zeigen sei das Gebot der Stunde. Wer alleine kämpfe, hat kaum Chancen. Das sah Dieter Hallervorden genauso und brachte es auf den Punkt: "Fünf Finger einer Hand kann man leicht brechen. Aber wir, die wir hier stehen, wir sind eine geballte Faust!"

Zahlreiche Busunternehmer gaben nach Verkündung der neuen Lockdown-Maßnahmen bekannt, zumindest in den kommenden vier Wochen keine Reisen mehr anbieten zu wollen. So Hans-Peter Christoph vom Freiburger Busunternehmen Avanti. Auf Nachfrage erklärte er, in einer Zeit, in der so viele persönliche Kontakte wie nur möglich vermieden werden sollen, seinen Teil dazu beitragen zu wollen. Drei von fünf Bussen wurden abgemeldet, die übrigen beiden lässt Christoph in Bereitschaft für mögliche Anfragen von Betrieben oder Behörden. Zudem sei es für seine Fahrer ein wichtiges Zeichen, zu sehen, dass der Betrieb lediglich im Standby laufe. Auf die Frage, ob er glaube, in diesem Jahr noch einmal touristische Fahrten durchführen zu könen, antwortete er vorsichtig optimistisch: Möglich sei es durchaus, doch eigentlich rechne er erst ab März 2021 wieder damit.

Quelle: OmnibusRevue
30.10.2020 10:10 manfred ist offline E-Mail an manfred senden Beiträge von manfred suchen Nehmen Sie manfred in Ihre Freundesliste auf
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... ab Montag geht mal wieder fast nichts mehr. Mit aller Gewalt soll die Ausbreitung der Cornona-Pandemie verhindert werden, deswegen wird Deutschland am 2. November zum zweiten Mal von der Politik heruntergefahren. Ob Gastronomie, Kultur, Sportstätten oder die Reisebranche - für mindestens vier Wochen geht in diesen Bereichen so gut wie nichts mehr. Ein Verbot von Reisebusreisen gibt es diesmal zwar nicht, doch wenn Hotels für touristische Übernachtungen tabu sind und Restaurants nur noch Speisen außer Haus anbieten dürfen, dann bleiben nicht mehr viele Gründe, um den Bus zu nehmen. Dazu kommt, wer von den Fahrgästen will in diesen Wochen ernsthaft unterwegs sein, wenn das Gebot der Stunde lautet: Kontakte minimieren. Das Ziel ist klar und ehrenhaft, doch ob der Weg der richtige ist, darf und wird bezweifelt werden. Hieß es noch vor gar nicht langer Zeit, dass sich ein Lockdown wie im März nicht wiederholen dürfe, sind dieses Aussagen nichts mehr wert. Da helfen auch Worthülsen wie "Lockdown light" oder "Wellenbrecher-Lockdown" nicht weiter. Wieder sind es Millionen Menschen, die um ihre Existenz kämpfen, ohne finanzielle Hilfen vom Staat wird vieles den Bach heruntergehen.
Erlaubt sein muss auch die Frage: Was, wenn kein funktionierender Impfstoff gefunden wird? Soll dann der Lockdown in loser aber sicherer Folge das künftige Leben bestimmen? Die Gesundheitsämter seien am Limit, erklärte Angela Merkel, deswegen diese harten Schritte. Doch hatte die Bundesregierung nicht gut acht Monate Zeit, die medizinische Infrastruktur zu verbessern, aufzustocken? Hätte man nicht Strategien entwickeln können, um Alte und Kranke gezielt und effektiv vor einer Ansteckung schützen zu können, ohne gleich das komplette Land lahmzulegen? Gut erklärte und sinnvolle Vorgehensweisen hätten viele Freunde und Befürworter in der Bevölkerung gefunden, die von ganz alleine mehr Eigenverantwortung gezeigt hätte. Stattdessen wurde viel Energie in Verbots- und Gebotsmaßnahmen gesteckt, geholfen hat es, wie man nun sieht, nichts. Wenn es üblicherweise heißt: Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie ihren Arzt oder Apotheker, dann sollte sich die Politik in Puncto Corona wohl dringend auch zu Herzen nehmen: Zu wirtschaftlichen Risiken und Nebenwirkungen befragen sie ihren Arzt und Virologen - lieber nicht.

Quelle: OMNIBUSREVUE / sb
30.10.2020 10:17 manfred ist offline E-Mail an manfred senden Beiträge von manfred suchen Nehmen Sie manfred in Ihre Freundesliste auf
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Corona Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo zusammen,

Ja,Ja jetzt ist es wieder soweit das meiste wird wieder Lahm gelegt und wieder werden diese
Wochen vielen in unserer Branche das Genick brechen. Kollegen haltet durch bleibt Gesund
es ist schwer aber leider können wir persöhnlich an dieser Lage nichts ändern. :flennen: :flennen: :flennen: :flennen:

Gruß Karl
30.10.2020 11:27 Karl ist offline E-Mail an Karl senden Homepage von Karl Beiträge von Karl suchen Nehmen Sie Karl in Ihre Freundesliste auf
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Diese Situation wäre zu verhindern gewesen. Ich hatte immer wieder gewarnt. Wir sollten es wenigstens jetzt richtig machen - wenn überhaupt noch ´was zu retten sein soll. Also:
Kopf ein-, Gefühl ausschalten. Nur der klare Kopf bewahrt vor Fehlern.
Ich weiß, das kann zur Qual werden. Aber die Qual, wenn wir's nicht doch noch schaffen, wird ungleich grausamer.

__________________
MkG., Buslotse - Gute Fahrt!
Golly
Miet-Aushilfsfahrer - Rentner on Bus


Mein Beitrag ist persönliche Meinung;
Moderator war 'mal, jetzt ist Ruhe.

30.10.2020 12:35 buslotse ist offline E-Mail an buslotse senden Beiträge von buslotse suchen Nehmen Sie buslotse in Ihre Freundesliste auf
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Medienbericht von der Demo : „Kämpfen, kämpfen, kämpfen – bis das Geld da ist!“ Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Am gestrigen Mittwoch (28. Oktober) demonstrierten Tausende Menschen aus der Reise-, Gastronomie- und Veranstaltungswirtschaft in Berlin und machten mit unterschiedlichen Aktionen auf ihre Existenznot aufmerksam.

Unter dem Motto „#OnFire – Die Branche steht in Flammen!“ forderten die von der Corona-Krise besonders hart getroffenen Branchen im Schulterschluss passgenaue Hilfsprogramme und hatten dazu einen entsprechenden Maßnahmenkatalog erstellt. Wobei der allgemeine Tenor war: „Wir sind eine riesen Branche und kämpfen ums Überleben. Seit acht Monaten stehen wir ohne Einnahmen da. Wir brauchen konkrete Antworten, konkrete Aussagen. Wir haben kein Bock mehr auf Beratung!“

Zu der Protestaktion aufgerufen hatte „#AlarmstufeRot“, ein Bündnis aus 15 Spitzenverbänden der Tourismus-, Gastronomie- und Veranstaltungsbranche – darunter auch der Internationale Bustouristikverband RDA und die Gütegemeinschaft Buskomfort (GBK). Nach aktuellen Informationen nahmen rund 5.000 Menschen an der Großdemonstration teil. Neben einem Fußmarsch zum Brandenburger Tor machten die Teilnehmer auch mit einem Buskorso auf die prekäre Situation der Branchen aufmerksam. Am Brandenburger Tor fand dann eine Kundgebung mit Politikern, Verbandsvertretern und Künstlern statt. Zu den Unterstützern der Großdemo gehörten zahlreiche prominente Künstler wie Campino, Frontmann der Toten Hosen, Roland Kaiser und Dieter Hallervorden.

12.000 Reisebusse, 60. Mio. Euro monatliche Tilgung

Als Vertreter der Reisebusbranche sprach RDA-Präsident Benedikt Esser bei der Abschlusskundgebung vor dem Brandenburger Tor zu den Teilnehmern der Protestaktion und sicherte die Unterstützung und Solidarität der Reisebusbranche zu. „Wir brauchen euch, ihr seid für uns systemrelevant“, sagte Esser. „Wir wollen mit unseren Bussen zu euren Veranstaltungen fahren.“ Es könne so nicht weitergehen, betonte Esser und ergänzte: „Wir brauchen anständige Überbrückungshilfen.“ Den Reisebusunternehmen würden die Tilgungen davonlaufen. Die Banken wollten keine Tilgungsaussetzung mehr, beklagt der RDA-Präsident. Die Unternehmen müssten aber ihre Fahrzeuge bezahlen, diese seien in den Überbrückungshilfen aber nicht vorgesehen. Dabei handele es sich um 12.000 Reisebusse, für die jeden Monat eine Tilgung in Höhe von 60 Millionen Euro anstünde. Doch das Geschäft stehe still, es fehlten Einnahmen. „Keine Weihnachtsmärkte, keine Veranstaltungen, ein toter Winter“, beschrieb Esser die derzeitige Situation. „Wir haben kein Geld mehr. Es geht so nicht weiter“, sagte er und verdeutlichte: „Deshalb müssen wir gemeinsam kämpfen, kämpfen, kämpfen – bis das Geld da ist.“

Während draußen auf Berlins Straßen der Protest immer lauter wurde, beriet Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) angesichts steigender Infektionszahlen mit den Ministerpräsidenten der Länder per Videokonferenz über weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Das Ergebnis: Von privaten Reisen wird abgeraten; Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken sind verboten. Auch werden Gastronomiebetriebe und Freizeiteinrichtungen geschlossen. Die Maßnahmen treten am 02. November in Kraft und sind bis Ende November befristet. Sie sollen bundesweit möglichst einheitlich sein, die konkrete Umsetzung ist jedoch Ländersache.

Eine finanzielle Hilfsmaßnahme für von der temporären Schließung erfasste Betriebe sei nach Informationen des RDA in Planung. Diese außerordentliche Wirtschaftshilfe soll 75 Prozent des Umsatzes des Vorjahresmonats für Unternehmen bis 50 Mitarbeiter erstatten. Für größere Unternehmen würden laut RDA die Prozentsätze nach Maßgabe der Obergrenzen der einschlägigen beihilferechtlichen Vorgaben ermittelt.

Für Wirtschaftsbereiche, die auch in den kommenden Monaten erhebliche Einschränkungen hinnehmen werden müssen, soll der Bund Hilfsmaßnahmen für Unternehmen verlängern und die Konditionen für die hauptbetroffenen Wirtschaftsbereiche verbessern (Überbrückungshilfe III), teilte der RDA mit. Außerdem werde der KfW-Schnellkredit für Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten geöffnet und angepasst.

An der Kundgebung am 28. Oktober in Berlin nahm auch Michael Rabe, Generalsekretär des Bundesverbands der Tourismuswirtschaft (BTW) teil. Rabe betonte: „Wir repräsentieren heute hier 4,5 Mio. Arbeitnehmer. Ohne uns ist Deutschland wirtschaftlich und gesellschaftlich ärmer. Es muss uns auch wieder eine Perspektive aufgezeigt werden. Dafür lasst uns gemeinsam kämpfen.“

Auch Norbert Fiebig, Präsident des Deutschen Reiseverbandes (DRV), solidarisierte sich mit den einzelnen Branchen und hob die Bedeutung des Aktionsbündnisses hervor: „Wir sitzen alle in einem Boot, das unterzugehen droht, deshalb ist dieser Schulterschluss auch so wichtig.“ Die Reisebranche mache keine Umsätze mehr, sagte er. „Wir haben nichts mehr zu verkaufen. Wir brauchen Unterstützung, wir brauchen sie deutlich bis ins nächste Jahr hinein.“ Fiebig stellte aber klar, dass diese Unterstützung differenziert sein müsse, so dass auch mittelständische Unternehmen, die momentan aus dem Raster fallen, auch entsprechend berücksichtigt würden. „Wir wollen nicht ewig am Tropf des Staates hängen, wir müssen die Möglichkeit eröffnet bekommen, wieder unser Geschäft zu starten“, erläuterte er. Die Reisebranche werde seiner Ansicht nach von der Regierung stigmatisiert als die Verursacher der Ausbreitung der Pandemie. „Das ist nicht sachgerecht“, sagte Fiebig und forderte einen Kurwechsel.
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Quelle: busblickpunkt
30.10.2020 14:31 manfred ist offline E-Mail an manfred senden Beiträge von manfred suchen Nehmen Sie manfred in Ihre Freundesliste auf
Bernd Kurze Bernd Kurze ist männlich
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Danke Manfred für die Infos ...

Zeigen diese doch dass wir uns nicht zurückziehen müssen sondern laut und deutlich unsere Forderungen auf die Straße - in die Öffentlichkeit - bringen müssen Daumenhoch

Am 28. Oktober 20 war ich wieder dabei und konnte viele Kollegen/innen treffen (Steffen winken )

Was ebenfalls sehr deutlich zu spüren war - alle Anwesenden Unternehmer / Fahrpersonale distanzierten sich von honkforhope.
Zur Erinnerung - einige unserer früheren Aktionen liefen n.a. Verbänden auch unter der Organisation von honkforhope.

Inzwischen wird unter diesem Namen der Transfer von Maskenverweigerern und Coronaleugnern zu den Demos organisiert.
Dabei wird teilweise gegen Hygieneregeln verstoßen b.z.w. diese nicht oder kaum kontrolliert oder durchgesetzt.

Im Ergebnis dessen hat sich eine neue Gruppe auf fb gegründet, welche dem Busgewerbe eine neue Plattform anbieten will.

Wer Interesse hat - hier

https://www.facebook.com/groups/igreisebus

Zurück zum 28. Oktober

Es waren knapp über 100 LKW und ca. 105 Busse sowie viele PKW an der Demo beteiligt.
Da diese Aktion gemeinsam mit den Veranstaltern stattfand, ging natürlich die Post ab am BRB Tor.
Aufgebaute Bühnen und viel Musik und Redner - gut organisiert Daumenhoch
Der Korso begann 12:30 Uhr und führte vom Olympiastadion zum BRB Tor.

Mal Vorsichtig ausgedrückt - ich denke das war nicht die letzte Aktion cool

... und nun Bilder






















Wer noch mehr Bilder sehen will - hier findet ihr 286 Bilder - auch zum runterladen

https://wetransfer.com/downloads/3f4df28...29101329/0117a9

... einfach auf Vorschau klicken und kieken winken

__________________
Grüße aus dem Barnim - Bernd
30.10.2020 20:05 Bernd Kurze ist offline E-Mail an Bernd Kurze senden Homepage von Bernd Kurze Beiträge von Bernd Kurze suchen Nehmen Sie Bernd Kurze in Ihre Freundesliste auf
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Danke Bernd Applaus Daumenhoch
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Danke Bernd Daumenhoch winken
31.10.2020 10:25 buddytrucker ist offline E-Mail an buddytrucker senden Beiträge von buddytrucker suchen Nehmen Sie buddytrucker in Ihre Freundesliste auf
Karl Karl ist männlich
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Bernd Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo Bernd und auch Steffen,

Top das Ihr am 28.10 auch die Fahne vom Busfahertreff.de hoch gehalten habt leider ist
Berlin ein bissel weit weg von Solingen! Ich konnte ja Gott sei Dank auch bei einer Demo
in Berlin mit dabei sein. Mir kommen echt die Tränen wenn ich sehe wie hier eine bzw.
mehrer Branchen einfach Kaputt gemacht werden und stehe auch als Rentner voll hinter
Euch!
Bernd danke für die tollen Bilder!

Applaus Applaus Applaus Gruß Karl
31.10.2020 13:09 Karl ist offline E-Mail an Karl senden Homepage von Karl Beiträge von Karl suchen Nehmen Sie Karl in Ihre Freundesliste auf
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Die Corona-Pandemie trifft die Reisebusbranche doppelt.
Seit Monaten ganz direkt mit Verboten und Einschränkungen. Aber auch indirekt durch die anhaltenden finanziellen Einbußen bei Kundinnen und Kunden. Eine am Mittwoch veröffentlichte Studie der Bundesbank zeigt, wie diese sich auswirken. Auf der Kürzungsliste stehen in erster Linie Reisen und Urlaub sowie Freizeitaktivitäten. Eine Stabilisierung des umweltfreundlichen Busverkehrs durch Aufhebung des Mehrwertsteuernachteils gegenüber der Schiene wäre hier die einzig richtige Antwort.

Quelle: Fachmedien
07.11.2020 07:59 manfred ist offline E-Mail an manfred senden Beiträge von manfred suchen Nehmen Sie manfred in Ihre Freundesliste auf
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