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manfred manfred ist männlich
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Das wissen wir, denn wir können es spüren und haben es nun auch noch schwarz auf weiß.
Gerade nämlich hat der bdo seine jährliche Konjunkturumfrage veröffentlicht. Und die Aussichten sind alles andere als rosig. Ob Gelegenheitsverkehr, der ÖPNV oder die Fernlinine: Die jährliche Unternehmerbefragung offenbart eine Stimmung in der Branche, die auf einem historischen Tiefstand ist. Fast 100 Prozent aller Befragten bewerten in der Bustouristik die momentane und künftige Situation als "ungünstig". Ähnlich beklemmend sind die 93 Prozent, die dem Fernbusgeschäft eine ungünstige Lage bescheinigen. Und der Anteil der Unternehmer, die im ÖPNV noch zufrieden unterwegs sind, liegt bei mageren neun Prozent. Und Besserung ist nicht in Sicht. Von einem bis drei oder mehr Jahren gehen die meisten Unternehmen aus, bis der Laden wieder halbwegs läuft. Kein Wunder, weder eine kurzfristige noch eine langfristige Strategie der Politik, wie der Tourismus, die Bustouristik und hier der Mittelstand gestützt werden kann, ist derzeit erkennbar. Alles dreht sich nach wie vor um immer untauglicher scheinende Inzidenzwerte, um ja nicht zu schnell und zu viel zu öffnen bzw. wieder zu erlauben. Die Konzept- und Mutlosigkeit der Regierung lässt sich kaum noch in Worte fassen, da fällt dann ein Versagen wie gerade erst die gestoppte Auszahlung von Überbrückungs-Abschlagszahlungen auf Grund anscheinend unzureichender Sicherheitsmaßnahmen bei der Beantragung dieser auch nicht mehr ins Gewicht. Noch hält eine ganze Branche durch. Doch ohne Perspektiven wird das immer schwerer. Ob das auch der Bundeskanzlerin bekannt ist, die soeben in einem Bürgerdialog von weiteren drei, vier schweren Monaten sprach?


Quelle: OMNIBUSREVUE /SB
12.03.2021 09:15 manfred ist offline E-Mail an manfred senden Beiträge von manfred suchen Nehmen Sie manfred in Ihre Freundesliste auf
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Ifo: Steigende Existenzangst in der deutschen Wirtschaft Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Die Corona-Krise hat in vielen deutschen Unternehmen nach Angaben des Ifo-Instituts wachsende Existenzangst zur Folge

In der Reisebranche und in Hotels fürchteten im Februar mehr als achtzig Prozent der Unternehmen, den Betrieb aufgeben zu müssen, in der Gastronomie über siebzig Prozent.

Die Corona-Krise hat in vielen deutschen Unternehmen nach Angaben des Ifo-Instituts wachsende Existenzangst zur Folge. In der Reisebranche und in Hotels fürchteten demnach im Februar mehr als achtzig Prozent der Unternehmen, den Betrieb aufgeben zu müssen, wie das Ifo-Institut am Donnerstag in München mitteilte. In der Gastronomie seien es über siebzig Prozent. Im Einzelhandel haben sich laut Ifo 34,5 Prozent der Firmen gefährdet gesehen, in der Dienstleistungsbranche 26,3 der Unternehmen.

Uneinheitliches Bild in den Branchen

"Insbesondere Unternehmen mit Liquiditätsproblemen fürchten um ihre Zukunft", sagte Ifo-Konjunkturforscher Klaus Wohlrabe. Die deutsche Wirtschaft insgesamt bietet ein uneinheitliches Bild. Im Schnitt aller Branchen fürchtet demnach fast jedes fünfte Unternehmen (18,7 Prozent) um die Existenz. Das sind wieder mehr als im vergangenen November (17,6 Prozent), aber weniger als gegen Ende des ersten Corona-Lockdowns im Mai 2020 (21,8 Prozent).

Industrie, Maschinenbau und Bau weniger betroffen

Der Durchschnittswert beinhaltet auch die von der Krise nicht oder nur geringfügig getroffenen Wirtschaftszweige. Weniger besorgt als im Durchschnitt sind demnach drei sehr wichtige Branchen: Industrie, Maschinenbau und Bau. Wenig überraschend: Die geringsten Existenzsorgen hat derzeit die Pharmabranche, in der sich nur 0,9 Prozent der Unternehmen bedroht sehen. Die Frage nach der Existenzangst war Teil der regelmäßigen Ifo-Konjunkturumfrage in der deutschen Wirtschaft. Ihre neue Prognose wollen die Münchner Ökonomen in der kommenden Woche veröffentlichen.

Quelle: Fachmedien/Ifo-Institut


... sind zwar "nur" Erhebungen u. Prognosen, aber dennoch nachdenken Denker ... es ist einfach zum :flennen: wegen immer noch fehlender (Zukunfts-) Perspektiven
19.03.2021 09:30 manfred ist offline E-Mail an manfred senden Beiträge von manfred suchen Nehmen Sie manfred in Ihre Freundesliste auf
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Corona-Krise: Umsatz im Tourismus sinkt von 35,4 auf 12,5 Milliarden Euro Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Das vergangene Reisejahr wird als Corona-Jahr in die Geschichte eingehen

Nachdem der Tourismus über Jahre stabiles Wachstum erzielt hat, hat die Pandemie für einen massiven Einbruch gesorgt, Unternehmen müssen um ihr Überleben kämpfen.

Das vergangene Reisejahr werde als das Corona-Jahr in die Geschichte eingehen, erklärte der Deutsche Reiseverband (DRV) anlässlich der Veröffentlichung seiner Zahlen zum Reisejahr 2020. Die weltweite Pandemie beendete das seit Jahren stetige Wachstum im Tourismus abrupt. So sank der Gesamtumsatz des Reiseveranstaltermarkts auf 12,5 Milliarden Euro im Jahr 2020, nachdem es im Vorjahr es noch 35,4 Milliarden Euro gewesen waren. Der organisierte Reisemarkt litt laut DRV dabei besonders unter der Pandemie.

Die Unternehmen beendeten das Touristikjahr mit deutlichen Verlusten, obwohl das Jahr vielversprechend begonnen hatte. Insgesamt sanken die Reiseausgaben der Deutschen (Ausgaben vor der Reise) um 54 Prozent auf knapp 32 Milliarden Euro. Dabei betrugen die Reiseausgaben der Deutschen rund 32 Milliarden Euro – ein Minus von 54 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Reiseausgaben der Deutschen inklusive der Ausgaben vor Ort im Urlaubsland lagen im vergangenen Jahr bei 48,4 Milliarden Euro, 2019 waren es noch 98,1 Milliarden Euro gewesen.

Die Unternehmen der Touristikbranche kämpfen ums Überleben

Die Anzahl der Reisenden bei Urlaubsreisen ab fünf Tagen Dauer lag bei 44,6 Millionen, 2019 waren es 55,2 Millionen gewesen. Der Anteil der Bevölkerung, der gereist ist lag bei 63,1 Prozent, während es im Vorjahr 78,2 Prozent waren. Die Auswirkungen dieses Rückgangs sind massiv. »Reisebüros, Reiseveranstalter und viele weitere Unternehmen der Branche kämpfen ums Überleben, sie haben seit fast einem Jahr kaum etwas, was sie verkaufen können«, betonte der DRV. Damit seien auch die fast drei Millionen Arbeitsplätze, die die Tourismuswirtschaft bietet, in Gefahr.

Als Quellen wurden unter anderem der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft, die GfK, das Statistische Bundesamt, das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung sowie die Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (Reiseanalyse 2021) herangezogen. Zum Teil ergeben sich die Zahlen aus Berechnungen des DRV.


Quelle. Omnibusrevue
19.03.2021 09:58 manfred ist offline E-Mail an manfred senden Beiträge von manfred suchen Nehmen Sie manfred in Ihre Freundesliste auf
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Ich glaube nicht, dass das Jahr 2020 das Jahr der Geschichte sein wird. Das haben wir noch vor uns.

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MkG., Buslotse - Gute Fahrt!
Golly
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Mein Beitrag ist persönliche Meinung;
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19.03.2021 14:28 buslotse ist online E-Mail an buslotse senden Beiträge von buslotse suchen Nehmen Sie buslotse in Ihre Freundesliste auf
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